Worum geht’s?
Geld, Macht, Korruption. Inmitten der Banker und Broker New Yorks legt die deutsche Alex Sontheim eine steile Karriere hin und wähnt sich mit dem Jobangebot als Abteilungsleiterin der großen Investmentfirma LMI am Ziel ihrer Träume. Ihr feiner Spürsinn, ihre Zielstrebigkeit und Intelligenz haben sie in der Branche zu einer gefragten Person gemacht, derren Charme auch der mächtige Investor Sergio Vitali nicht entkommen kann. Alex erhofft sich durch diese Begegnung, ihre Karriere weiter vorantreiben zu können und merkt erst viel zu spät, dass die Beziehung mit dem attraktiven und einflussreichen Sergio für sie nicht ohne Folgen bleibt. Sie befindet sich inmitten eines Netzes aus Lügen und Korruption und wird eines Mordes verdächtigt, den sie nicht begangen hat.
Und, wie war’s?
Phantastisch! Obwohl ich mich nach den ersten 100 spannenden und handlungsstarken Seiten gefragt habe, was nun noch auf den nächsten 460 Seiten passieren soll, war ich fast etwas wehmütig, als ich die letzte Seite gelesen habe. Ein langes Buch, aber gewiss nicht langweilig.
Die Kelkheimer Autorin Nele Neuhaus schreibt unglaublich mitreißend, spannend und detailgetreu. Die Charaktere sind perfekt durchdacht, die teils komplexen Handlungen sind schlüssig und so bildhaft geschildert, dass man glaubt, das Drehbuch des nächsten Blockbusters zu lesen. Man möchte kaum glauben, dass dies das erste veröffentlichte Buch der Autorin ist. Denn sie kann sich mit den Großen des Genre wie Grisham oder Crichton wahrlich messen.
Unter Haien, Nele Neuhaus
Monsenstein und Vannerdat, 567 Seiten, 16,90 €, ISBN 3865821405




