Rezension: Der falsche Mörder (von Stella Blómkvist)

2 06 2009
 
Der falsche Mörder

Der falsche Mörder

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Die isländische Polizei beschuldigt den Richter des obersten Gerichts des Mordes an einer jungen Schauspielerin. Obwohl es einen eindeutigen Videobeweis zu geben scheint, versucht seine Anwältin Stella Blómkvist die Unschuld des Richters zu beweisen und gerät während ihrer Ermittlungen im Theatermillieu selbst in Gefahr.

 Und, wie war’s?

 Hinter dem Pseudonym Stella Blómkvist verbirgt sich eine bekannte Person des öffentlichen Lebens in Island. Auf der kleinen Insel wird wohl schon genauso viel darum gerätselt, wer da in Krimiform Insiderwissen aus Medien, Politik und Gerichtswesen verbreitet, wie um die Auflösungen der ausgedachten Mordfälle.

 Die Geschichte in „Der falsche Mörder“ ist solide erzählt. Es gibt falsche Fährten, ein paar spannende Szenen und eine befriedigende Auflösung. Interessant ist die Hauptfigur, die fast schon eine Anti-Heldin ist. Sie trinkt zu viel, ist ständig auf  der Suche nach sexuellen Abenteuern, zitiert blöde Sprüche ihrer Mutter (z.B. „Furcht ist die Hebamme der Weisheit“) und betrachtet ihre Klienten als Last.

 Alles in allem ist „Der falsche Mörder“ ein ganz normaler Krimi ohne besondere Höhen und Tiefen.

 Der falsche Mörder, Stella Blómkvist
btb, 315 Seiten, 7,00 Euro, ISBN 978-3-442-73818-2

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