Rezension: Der Krokodilwächter (von Ruth Rendell)

21 07 2009

Der Krokodilwächter (Rendell)

Der Krokodilwächter (Rendell)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Die 17-jährige Liza ist auf einem schönen aber abgeschiedenen Landgut in England völlig abseits der Zivilisation aufgewachsen. Ihre von der Gesellschaft enttäuschte Mutter Eve wollte der Tochter die gleichen Erfahrungen ersparen und schickte sie deshalb nicht mal zur Schule. Doch dann tötet Eve einen Mann und wird verhaftet. Liza steht auf einmal alleine in einer Welt, die sie kaum kennt.

Und, wie war’s?

Für mein Empfinden ist „Der Krokodilwächter“ kein Krimi und den Schriftzug „Top Spannung“ auf einem Buchcover fand ich auch selten fehlplatzierter. Leichen gibt es in dem Buch zwar einige, und Eve ist sicher eine Mörderin, aber dadurch, dass dieser Teil der Geschichte aus Lizas Sicht in Rückblicken erzählt wird, entwickelt sich keine Spannung.

Wer keine Aufregung erwartet, kann an dem Buch trotzdem großen Gefallen finden, denn Ruth Rendell sind sehr interessante Psychogramme beider Frauen gelungen und auch der Umgang der Gesellschaft mit Außenseitern ist treffend geschildert.

Der Krokodilwächter, Ruth Rendell
Goldmann, 414 Seiten, 5 Euro, ISBN 978-3-442-55460-7


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