Rezension: Sechsunddreißig Stunden (von Jodi Compton)

19 09 2009

36 Stunden (Compton)

36 Stunden (Compton)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Als Sarah Pribek von einem Wochenendbesuch bei einer Freundin nach Hause zurück kehrt, ist ihr Mann Michael Shilo verschwunden. Da Sarah Polizistin ist und als Spezialistin in Vermisstenfällen eingesetzt wird, macht sie sich selbst auf die Suche nach Michael. Dabei führen sie ihre Recherchen auch erneut auf die Spur eines Verbrechers, der wenige Monate zuvor die Tochter einer Polizistin vergewaltigt und ermordert hatte, aber aufgrund fehlender Beweise freigesprochen wurde.

Und, wie war’s?

Unaufgeregt, vielschichtig, interessant. In „Sechsunddreißig Stunden“ wird sehr ausführlich die Vorgeschichte von Sarah und Michael erzählt und auch Michaels Jugendzeit nimmt einen extrem großen Raum ein. Dadurch hat mich das Buch nicht vor Spannung gefesselt, aber ich habe Detektive Pribek gerne bei ihrer Polizeiarbeit beobachtet und war auch keinen Moment gelangweilt.

Toll fand ich, dass Jodi Compton auf ein 100 prozentiges Happy End verzichtet. Das Verschwinden von Michael wird zwar aufgeklärt, aber trotzdem ist danach nicht einfach alles wieder gut.

Sechsunddreißig Stunden, Jodi Compton
Wilhelm Heyne Verlag, 310 Seiten, 7,95 Euro, ISBN 978-3-453-431455-3

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