Randnotiz: Libri.de kauft Bücher zurück

6 10 2009

angemerkt von Astrid Walter

Der Onlinebuchhändler Libri.de kauft über die Webseite „Regalfrei“ stapelweise Bücher zurück. Wer ein überquellendes Bücherregal hat, und sich von einigen seiner gesammelten Werke trennen möchte, kann sie in einem Paket an Libri.de zurückschicken. Aufwändige Einzelverkäufe über eBay oder Amazon entfallen so. Und  die Versandkosten werden sogar übernommen.

Dafür kauft Libri.de aber nicht alle Bücher. 2 Millionen Werke sind in der Datenbank vorhanden, was nicht drin ist, wird auch nicht gekauft. Außerdem soll das Buch die aktuelle Auflage sein und in einem guten Zustand. Die alten Schinken von Oma verhökern geht also nicht (wobei ich die sowieso lieber behalten würde).

Ich hab gerade mal einige der Bücher, die wir in den vergangenen Monaten auf Leselust rezensiert haben, zum Test bei Regalfrei in den Warenkorb geschoben. Zwischen 21 Cent (Schwesternmord) und 8,93 Euro (Biss zum Abendrot) bekäme ich pro Titel. Wobei für die meisten Exemplare 1 bis 2 Euro gezahlt würden. Um auf den Mindestverkaufswert von 15 Euro zu kommen, muss man also schon einige Bücher aussortieren. Der Preis wird nach der Wiederverkaufswahrscheinlichkeit berechnet, heißt es in den FAQ.

Ob Libri.de sich nun wohl auf den Verkauf gebrauchter Bücher spezialisieren will? Eine extra Rubrik dafür gibt es auf der Seite ja schon. Oder was wollen die mit den ganzen Büchern?

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