Rezension: Der träumende Delphin (von Sergio Bambaren)

20 10 2009
gelesen von Michele Rassinger

Der träumende Delphin (Sergio Bambaren)

Der träumende Delphin (Sergio Bambaren)

Worum geht’s?

Daniel Alexander Delphin hat einen Traum: er möchte die perfekte Welle finden. Denn das Surfen ist seine Leidenschaft und macht ihn glücklich. Die anderen Delphine aus seinem Schwarm empfinden dies nur als Spinnerei, schließlich muss ein Delphin fischen und für viel mehr bleibt da einfach keine Zeit.
Doch Daniel Delphin möchte seinen Traum nicht aufgeben und so verlässt er eines Tages das sichere Riff, um die Weiten des Meeres zu erkunden und seinen Traum zu verwirklichen. Dabei lernt er allerhand kennen und fürchten…

Und, wie war’s?

„Der träumende Delphin“ möchte auf leichte und spielerische Weite vermitteln, dass es sich lohnt, an seinen Träumen festzuhalten, sich von Normen und Zwängen zu befreien, um so letztlich die Glückseligkeit zu finden. Sergio Bambaren verschreibt sich hier dem Motto „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum“ und das unabhängig vom Alter, schafft es dabei aber nicht, ein wenig Anspruch in seine Geschichte zu bringen.

Daniel Alexander Delphins Erlebnisse sind in einer netten, kleinen Geschichte verpackt, die aber ein wenig zu platt ist, um meine Begeisterung hinterm Ofen hervorzulocken.

Der träumende Delphin, Sergio Bambaren
Piper, 94 Seiten, 7,95 €, ISBN 3492229417
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3 responses

22 10 2009
Natira

Hallo Michelle!
Ich kann nur sagen:
GENAU :)
Viele Grüße
Natira

22 10 2009
Michele Rassinger

Prinzipiell finde ich es auch ganz nett, wenn manche Autoren mit ihren Büchern einen tieferen Sinn verfolgen. Z.B. lese ich Paulo Coelho sehr gerne, wobei man zwischen den Büchern immer einen gewissen zeitlichen Abstand lassen sollte, denn sonst wird’s schnell mal zu viel. ;-)
Aber Sergio Bambaren ist mir auch einfach zu plump. Seltsamerweise scheint es genügend Leute zu geben, die von seinen „Lebe Deinen Traum“-Variationen noch nicht genug haben. Aber ich denke, wir finden sicher lesenswertere Bücher!

20 10 2009
Natira

Ich habe von Sergio Bambaren vor Jahren einmal einen nicht sehr umfangreichen Roman gelesen, Delphine kamen zwar nicht vor, wenn ich mich recht erinnere, aber ein Leuchtturm und eine Pärchen… Ehrlich, ich fand es furchtbar! Nicht so sehr die Grundaussage. Schließlich sollte man doch versuchen, seine Träume zu verwirklichen. Daß S.B. hierauf das ganze Buch hindurch herumritten ist, hat mich dermaßen genervt, daß ich froh über das letzte Wort im Buch war. An einem weiteren Roman von ihm hatte ich bislang kein Interesse und Deine Rezi zeigt mir, daß S.B. offenbar weiterhin „Lebe Deinen Traum“ in seinen Büchern umsetzt, nur halt mit Variationen.

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