Rezension: Der Fotograf (von John Katzenbach)

26 10 2009
gelesen von Michele Rassinger

Der Fotograf (John Katzenbach)

Der Fotograf (John Katzenbach)

Worum geht’s?

Die hübsche Literaturstudentin Anne wird von dem psychopathischen Serienkiller Doug entführt. Auf übelste Weise macht er sie sich gefügig, so dass Anne willenlos eine Marionette in Dougs teuflischem Plan spielt. Währenddessen versucht Detective Mercedes Barren aus Miami den Mord an ihrer Nichte aufzuklären. Annes Hilfe scheint nun nicht mehr weit, denn auch der Mord an Barrens Nichte geht auf Dougs Konto.

Und, wie war’s?

Ein endgültiges Urteil über „Der Fotograf“ kann ich nicht abgeben, denn ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen. Dieses als Thriller eingeordnete Werk hat einfach nichts Spannendes oder Mitreißendes. Anfangs kam der Hauch einer Spannung auf, verflog aber schnell wieder. Bis zur Mitte des Buches habe ich durchgehalten und mich dann dafür entschieden, meine Zeit wirklich guten Büchern zu widmen.

John Katzenbach verliert sich in ausufernden Beschreibungen, unwichtigen Details und schafft es nicht, seinen handelnden Personen Leben einzuhauchen. Die Dialoge sind langweilig und langwierig. Die Story könnte spannend sein, ist aber einfach nur fürchterlich öde. Ganz klar: Finger weg!

Der Fotograf, John Katzenbach
Droemer/Knaur, 688 Seiten, 8,95 €, ISBN 3426636980

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One response

26 10 2009
Natira

Vor gut 3 oder 4 Jahren habe ich mir „Der Fotograf“ bei audible als Hörbuch heruntergeladen. Während einer Zug- und Busfahrt „nach Hause“ (insbesondere im Bus, da ich dort nicht ohne Nebenwirkungen in einem Buch lesen kann :D) habe ich diese Romanlesung gehört. Nun ja, das stimmt so nicht. Ich habe begonnen, sie zu hören. Nach dieser Fahrt habe ich das Hörbuch nie wieder auf den MP3-Player geladen und auch im übrigen ignoriert. Es „packte“ mich einfach nicht. Möglicherweise lag es auch an der Lesung, die von einem Mann vorgenommen wurde. Ich meine, es wäre der deutsche Synchronsprecher von Ewan McGregor gewesen, aber ich kann mich auch irren. Angesichts Deiner Rezi war es vielleicht nicht nur die Lesung allein, sondern auch der Text.

Bislang habe ich die Erfahrung gemacht, daß eine Lesung den Text manchmal „heben“ (wenn auch nicht retten) kann. Sie kann der Story aber auch das Genick vollständig brechen. Vielleicht ist das bei der Hörbuch-Umsetzung geschehen.

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