Randnotiz: Bree Tanner kostenfrei lesen

7 06 2010

Am 5. Juni ist ein neues Buch von Stephenie Meyer erschienen. Wie sie selbst schreibt (hier) ist „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ / The short second life of Bree Tanner“ weniger ein Buch und mehr eine Kurzgeschichte. So wie ich das verstehe, könnte man es sogar als Schreibübung verstehen, die die Autorin erstmal nur für sich selbst machte. Beliebt wie die gesamte „Twilight“-Saga war, ist natürlich klar, dass auch diese Übung veröffentlich werden musste und vermutlich gut verkauft werden wird.

Ich bezweifele allerdings, dass Stephenie Meyer sich damit einen Gefallen getan hat. Gestern habe ich in der Bahnhofsbuchhandlung kurz in die Geschichte hineingelesen – und dann ein ganz anderes Buch (Last Night in Twisted River, John Irving) gekauft. Bree Tanner las sich wirklich sehr flach und auf den zwei Seiten, die ich überflogen habe, war es auch noch langweilig.

Lesen will ich es trotzdem, schon um zu sehen, ob mein erster Eindruck vielleicht falsch war. 15,90 Euro, wie für das deutsche Hardcover verlangt, ausgeben, werde ich dafür aber bestimmt nicht. Das wäre für jede Kurzgeschichte zu viel, und für eine, die eine Schreibübung ist, erst recht.

Lesen kann ich das Buch trotzdem, denn heute ab Mittag soll „The short second life of Bree Tanner“ für einen Monat kostenfrei im Internet stehen. Herunterladen kann man das Buch wohl nicht, aber online lesen geht. Wer vor der englischen Version nicht zurück schreckt, kann also mal hier klicken. Ab wann genau die Geschichte dort zur Verfügung steht, weiß ich nicht. Es findet sich nämlich nirgends ein Hinweis darauf, auf welche Zeitzone sich „noon“ bezieht.

PS: Meli von den Bücherwelten hat es schon gelesen. Ihre Rezension bestätigt meine erste Einschätzung.


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One response

14 06 2010
Rezension: The short second life of Bree Tanner (von Stephenie Meyer) « Leselust

[…] Viel erwartet hatte ich von der Kurzgeschichte sowieso nicht, aber selbst meine niedrigen Erwartungen wurden noch enttäuscht. Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so gelangweilt wie bei „Bree Tanner“. Die Geschichte wäre locker auf vier Seiten erzählt gewesen, wird aber über 190 (englische Version) ausgedeht. Das gelingt Meyer, indem sie viele viele innere Monologe und langatmige „was wäre, wenn“-Dialoge zwischen Bree und ihrer ersten und letzten Vampirliebe Diego beschreibt. […]

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