Rezension: The short second life of Bree Tanner (von Stephenie Meyer)

14 06 2010

 

The short second life of Bree Tanner

The short second life of Bree Tanner

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Bree Tanner ist erst seit drei Monaten Vampir und kämpft beständig gegen ihren riesigen, schmerzhaften Blutdurst. Auch ansonsten gestaltet sich das untote Leben für die ehemals 16-jährige nicht sonderlich angenehm. Sie gehört zu einer weiter wachsenden Gruppe unzivilisierter Jungvampire, die sich regelmäßig gegenseitig zerreißen und verbrennen. Sehr zum Ärger ihres Anführers Rylie. Er soll sie im Auftrag des Vampirs Victoria zu einer Armee formen.

Victorias Ziel ist die Zerstörung des Vampir-Clans der Cullens. Denn sie waren für den Tod von Victorias Freund verantwortlich. Bree weigert sich, zu kämpfen, und wird von den Cullens begnadigt. Dann tauchen allerdings die Volturi auf und zeigen nicht so viel Gnade.

Und, wie war’s?

Viel erwartet hatte ich von der Kurzgeschichte sowieso nicht, aber selbst meine niedrigen Erwartungen wurden noch enttäuscht. Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so gelangweilt wie bei „Bree Tanner“. Die Geschichte wäre locker auf vier Seiten erzählt gewesen, wird aber über 190 (englische Version) ausgedeht. Das gelingt Meyer, indem sie viele viele innere Monologe und langatmige „was wäre, wenn“-Dialoge zwischen Bree und ihrer ersten und letzten Vampirliebe Diego beschreibt.

Leser der Twilight-Reihe, und nur solche dürften sich überhaupt für Bree Tanner interssieren, erfahren dabei nichts Neues. Dass Vampire in der Sonne glitzern und nicht sterben, ist bekannt. Dass junge Vampire stärker sind als ältere, ist bekannt. Dass die Volturi so eine Art Vampir-Polizei sind, ist bekannt. Dass Bellas Blut so viel besser riecht (und vermutlich schmeckt) als das aller anderen Menschen, ist bekannt. Dass den Kampf der Cullen-Clan mit Hilfe von Werwölfen gewinnt, ist bekannt. Dass Bree nicht überlebt,  ist auch schon bekannt. Mir fällt einfach kein einziger Grund ein, warum jemand für dieses Buch Geld ausgeben sollte.

Wer sich selbst eine Meinung bilden möchte, kann es noch bis zum 5. Juli online lesen. Leider nur auf englisch, aber trotzdem Kompliment an die Autorin, die damit die einzig richtige Veröffentlichungsform für ihre Schreibübung gewählt hat: kostenlos im Internet.

The short second life of Bree Tanner, Stephenie Meyer
Brown Book Group, 192 Seiten, ca. 12 Euro, 978-1907410369

Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner, Stephenie Meyer
Carlsen, 224 Seiten, 15,90 Euro, ISBN 978-3551582003


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