Rezension: What happens in London (von Julia Quinn)

17 08 2010

What happens in London (Quinn)

What happens in London (Quinn)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Als Lady Olivia Bevelstroke von ihren Freundinnen hört, dass ihr neuer Nachbar seine Verlobte ermordet haben soll, ist ihre Neugierde geweckt. Wie praktisch, dass ihr Schlafzimmerfenster ihr freien Blick in sein Büro ermöglicht. Sofort beginnt sie, Sir Harry Valentine zu beobachten.

Er seinerseits arbeitet als russischer Übersetzer für die Regierung und wird gebeten, ein Auge auf Lady Olivia zu haben. Denn ein der Spionage verdächtiger russischer Prinz interessiert sich übermäßig für die bildschöne und mit guter Mitgift gesegnete Junggesellin. Und das gefällt schließlich auch Harry gar nicht mehr…

Und, wie war’s?

„What happens in London“ ist lockerleichte Lektüre. Die Charaktere sind mir sympathisch und das Buch liest sich flott. Trotzdem halte ich es nicht für Julia Quinns bestes Werk.

Vieles kam mir einfach zu bekannt vor, ein bisschen so, als habe Julia Quinn bei sich selbst abgeschrieben. Auch dass ihre Bücher wirklich jedes Mal genau dem gleichen Muster folgen, erfüllt zwar völlig die Erwartungshaltung, langweilt aber auf Dauer. Wie in jedes ihrer Bücher hat die Autorin zum Beispiel auch in dieses ein Problemthema (diesmal: Alkoholkrankheit) eingeflochten. Das empfinde ich bei „What happens in London“ als überflüssig, weil die Probleme keinen direkten Bezug zur Liebesgeschichte haben. Noch mehr bedauert habe ich, dass diesmal nur wenig von dem Humor aufblitzte, mit dem die Autorin vor allem die Bände ihrer Bridgertonreihe lesenswert machte.

What happens in London, Julia Quinn
Piatkus Books, 400 Seiten, ca. 10 Euro, ISBN 978-0749941895

(bisher nicht auf Deutsch erschienen)


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3 responses

18 08 2010
irina

Ja, kann schon sein, zumal es immer schwer ist, an solche Erfolge anzuknüpfen.
Wobei: Der erste Band der »Two Dukes« hat mir ja (im Gegensatz zu vielen anderen) sehr gut gefallen.

18 08 2010
Astrid Walter

Das hoffe ich auch. Im Urlaub habe ich „Ten things I love about you“ gelesen und es konnte mich ebenfalls nicht so recht begeistern. Vielleicht braucht Julia Quinn doch mal eine Pause, um wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können.

18 08 2010
irina

Mich hat dieses Buch von Julia Quinn ebenfalls nicht hundertprozentig überzeugt, es hat mir aber immer noch wesentlich besser gefallen als die beiden anderen Teile der Serie. Ich hoffe, dass die Autorin bald wieder an die glorreichen Bridgerton-Zeiten anknüpft. :)

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