Rezension: Blausäure (von Agatha Christie)

14 10 2010

 

Blausäure

Blausäure (von Agatha Christie)

 

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Rosemarie Barton ist jung, hübsch, reich und glücklich verheiratet. Gerade von einer Grippe genesen und noch körperlich wie psychisch geschwächt, feiert sie mit sechs Gästen ihren Geburtstag. Als nach einem Auftritt das Licht wieder angeht, sitzt Rosemarie tot am Tisch. Selbstmord mit Zyankali schlussfolgert die Polizei, und alle glauben es. Erst ein knappes Jahr später erhält der Witwer merkwürdige Briefe, in denen Rosemaries Selbstmord angezweifelt wird. Er arrangiert daraufhin erneut eine Feier, um den Mörder zu finden. Die selben Leute, der selbe Ort. Und wieder gibt es eine Leiche.

Und, wie war’s?

Sehr geschickt spinnt Agatha Christie in diesem Krimi die Fäden. Jeder der Gäste könnte der Mörder sein. Alle hatten gute Gründe, keiner die Gelegenheit. Und doch muss es einer gewesen sein, und das sogar gleich zweimal. Wie Christie den Leser von Kapitel zu Kapitel von einem neuen Mörder überzeugt, und auf den aller letzten Seiten einen für mich völlig Überraschenden präsentiert, das ist hohe Schreibkunst. Ihren Titel „Queen of Crime“ hat Agatha Christie mit „Blausäure“ wieder eindringlich verteidigt.

Blausäure, Agatha Christie
Fischer Taschenbuch Verlag, 376 Seiten, 9 Euro, ISBN 978-3-596-51112-9


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