Rezension: Ein fast perfekter Plan (von Petra Hammesfahr)

14 08 2011
Ein fast perfekter Plan (Hammesfahr)

Ein fast perfekter Plan (Hammesfahr)

gehört von Astrid Walter

Worum geht’s?

Bei Clara Santorius‘ Geschichten hört die Friseurin Kerstin schon immer ganz genau hin. Erzählt Clara doch regelmäßig Geschichten aus ihrem sorgenfreien Leben mit ihrem reichem Mann und der netten Tochter Regine. Als Regine ins heiratsfähige Alter kommt und von dem Papa ein schickes Haus geschenkt bekommt, reift in der ehrgeizigen Kerstin ein Plan. Ihr eigener Freund Richard soll sich an Regina heranmachen, sie heiraten, und dann schließlich aus dem Weg räumen, damit Kerstin mit Richard und dem von ihm geerbten Haus glücklich werden kann. Richard ist Kerstin so ergeben, dass er mitmacht. Ein gutes Gefühl hat er bei der Sache aber nicht – und er soll Recht behalten. Denn was wie ein perfekter Plan klingt, droht zu scheitern, als Regine Hinweise aus dem Jenseits bekommt.

Und, wie war’s?

Die Durchmischung von Krimi und Übersinnlichem hat mir in diesem Fall gar nicht gefallen. Ein toter Zwillingsbruder, der aus dem Jenseits mit Regine spricht, eine Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt und Seancen mit den Nachbarn – mir war das etwas zu viel des Guten. Lange habe ich gehofft, Regine bilde sich das alles ein oder falle auf Schwindler herein, aber Hammesfahr meinte diese Episoden leider ernst. Das Ende habe ich nicht so ganz verstanden. Ist Richard nun durchgedreht oder hat der Geist des Zwillingsbruders zugeschlagen? Die Grundidee der skrupellosen Frau, die ihren ihr gehörigen Mann zum Mörder machen will, fand ich gut. Aber in diesem Fall wirkt die Geschichte wirr erzählt und zieht sich noch dazu ganz schön lange hin.

Sehr gut gefallen hat mir wieder die Stimme von Andrea Sawatzki. Sie liest das Buch toll betont und erzeugt damit zumindest etwas Spannung und den ein oder anderen Gäsehauteffekt.

Ein fast perfekter Plan, Petra Hammesfahr, gelesen von Andrea Sawatzki
Aragon Verlag, 5 CDs, 19,95 Euro, ISBN 978-3866109735

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One response

4 08 2014
Beatrix Petrikowski

Dann bin ich froh, dass ich mir diesen Roman nicht geholt habe, denn alles Übersinnliche ist nicht mein Ding. Ansonsten war ich von dieser Autorin immer begeistert.

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