wer & warum

Kaum eine Zeitung oder Zeitschrift kommt ohne Buchkritiken aus und auch das Internet hat auf diesem Gebiet schon sehr viel zu bieten. Wieso also noch eine Seite über das, was andere schrieben?

Weil Lesen für mich wirklich eine Lust ist, teilweise sogar eine Sucht. Weil es Bücher gibt, die mich den steifen Nacken, die schmerzenden Ellenbogen und den Wecker am nächsten Morgen vergessen lassen. Weil ich mir als Kind manchmal Magenschmerzen gewünscht habe, nur weil meine Mutter dann die ganze Nacht neben mir saß und mir spannende Geschichten vorgelesen hat. Weil Literatur einen in fremde Welten entführt – und nur allzu häufig dabei hilft, die Realität zu verstehen.
Wenn ein Buch mich so fasziniert, dass ich darüber Zeit und Raum vergesse, möchte ich darüber reden. Und wenn ein Buch mich so ärgert, dass ich am liebsten mein Geld zurück fordern würde, erst recht. Und genau das mache ich nun hier. :-)

Astrid Kopp (geb. Walter)


Obwohl ich dem Bloggen bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, konnte ich als Leseratte der Idee eines Blogs mit Rezensionen nicht wiederstehen.

Denn Bücher lassen mich hoffen und wünschen. Sie lassen mich trauern und zweifeln. Sie ziehen mich in ihren Bann und lassen mich alles um mich herum vergessen. Daher flüchte ich so gerne in diese geschriebene Welt, die es mir ermöglicht, völlig abzutauchen, meiner Phantasie freien Lauf zu lassen, das Beschriebene bildhaft vor mir zu sehen, mit den Protagonisten zu fühlen und eine Traumwelt als Wirklichkeit zu erleben. Und diese Erlebnisse möchte ich hier mit Euch teilen.

Michele Reble (geb. Rassinger)


Privat gehören Bücher zu meinem Leben, seit ich lesen lernte. Ich war ein Kind, dem die Eltern nachts die Taschenlampe und das Buch unter der Bettdecke wegziehen müssen, damit es am nächsten Morgen in der Schule nicht einschläft. Beruflich gehören Romane, Krimis und Erzählungen ebenfalls zu meinem Leben. Als Kulturjournalistin rezensiere ich seit mehreren Jahren die unterschiedlichsten fiktionalen Bücher.

Privat und beruflich – das sorgt für ein volles Bücherregal, aber auch für ein manchmal schwieriges Verhältnis zum Medium Buch. Viele der Bücher, die ich besitze, sind Arbeitsmaterial; ich habe sie nicht nur gelesen, sondern auch über sie geschrieben. Zum Glück konnte ich mir meine Freude am Lesen bewahren, und nach wie vor ist nichts so entspannend und einnehmend wie die Lektüre eines guten Romans. Dass meine Kolleginnen Astrid und Michele diese Freude nicht nur teilen, sondern ihre Leseerfahrungen auch in einem Blog schildern, gefällt mir. Und begeistert werde ich diesem Blog ab sofort die ein oder andere ganz subjektive Empfehlung oder „Warnung“ hinzufügen.

Juliane Rusche