Rezension: Matilda (von Roald Dahl)

26 08 2011
Matilda (Roald Dahl)

Matilda (Roald Dahl)

gelesen von Michele Rassinger

Worum geht’s?

Die kleine Matilda hat das Pech, eine beschränkte, TV-süchtige Mutter, einen gemeinen, betrügerischen Vater und einen dämlichen Bruder zu haben. So erkennt keiner in der Familie Mathildas besondere Gabe: die 4-jährige bringt sich selbst das Lesen bei und verschlingt schon nach kurzer Zeit hohe, literarische Werke.
Auch in der Schule ragt Matilda mit ihren Leistungen hervor. Sie rechnet schneller als andere Kinder, sie kann jedes noch so schwierige Wort buchstabieren und selbst ihre emotionale Intelligenz übersteigt ihr Alter bei weitem. So fühlt sie sich fast ohnmächtig gegenüber der herrischen, ungerechten und handgreiflichen Schulleiterin, die nicht nur den Kindern, sondern auch der liebevollen und fürsorglichen Lehrerin Miss Honey die Hölle heiß macht. Doch Matilda ist schlau und findet eine Lösung…

Und, wie war’s?

Wie ich schon bei anderen Rezensionen erwähnt habe, bin ich zwar immer wieder aufs Neue begeistert von Roald Dahls Phantasie, aber auch immer wieder erstaunt über die teils „unkindlichen“ Inhalte. So würde mich als Kind die furchteinflösende, brutale Schulleiterin bis in die Träume verfolgen und das sollte für mein Verständnis nicht unbedingt der Sinn eines Kinderbuches sein.

Trotz allem gefällt mir „Matilda“ sehr gut und lässt sich dank der bildlichen Sprache hervorragend lesen. Die Illustrationen von Quentin Blake zeigen wieder sehr schön, wie Erwachsene auf Kinder wirken: groß, übermächtig, bestimmend. Doch bei Dahl schaffen es die Kleinen immer, sich ihr eigenes Happy End zu stricken.

Matilda, Roald Dahl
Puffin, 240 Seiten, ca. 4,50 €, ISBN 0142410373
rororo, 192 Seiten, 6,95 €, ISBN 3499208555

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Rezension: Bille und Zottel (von Tina Caspari)

30 07 2010
Bille und Zottel

Bille und Zottel

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

In 21 Bänden erzählt Tina Caspari die Geschichte von Bille und ihrem rot-weiß gescheckten Pony Zottel. Im ersten Band ist Bille 13 und hat keinen größeren Traum, als reiten zu dürfen. Ein Wunsch, den ihr die alleinerziehende Mutter nicht ermöglichen kann.

Aber Hans Tiedjen kann. Der berühmte Springreiter lernt das pferdeverliebte Mädchen kennen, als sie mit ihrem Fahrrad direkt vor sein Auto fährt. Schnell nimmt er sich Bille an, lässt sie bei sich im Stall die Pferde pflegen und gibt ihr schließlich sogar auf dem im Turnierstall untergeschlüpften Zirkuspony Zottel Reitstunden.

Für Bille beginnt ein aufregendes Leben. Sie trifft neue Freunde, verliebt sich zum ersten Mal, bekommt ihr erstes eigenes Pferd, erlebt spannende und manchmal auch gefährliche Abenteuer und wird schließlich zu einer bekannten Springreiterin.

Und, wie war’s?

Ich liebe die Geschichten rund um Bille, Zottel und ihre zwei- und vierbeinigen Freunde. Selbst als Erwachsene überfliege ich die Bücher ab und an noch. Regelrecht mit Bille auf Gut Groß-Willmsdorf an der Ostsee gelebt habe ich aber im Alter von 9 bis 13 Jahren.

Bille ist ein Mädchen zum Pferde stehlen, Zottel das verfressenste und lustigste Pony der Welt. Nun gibt es viele Pferdegeschichten, die ich als junge Reiterin natürlich auch (fast) alle verschlungen habe, aber diese Reihe von Tina Caspari ist für mich etwas besonderes. Die unterschiedlichen Charaktere der Reitergruppe (Bille, Tom, Bettina, Florian, Simon, Daniel, Karlchen) sind so schön ausgearbeitet, dass es mir häufig so vorkam, als seien es meine Freunde, mit denen ich ständig Neues erlebe und gemeinsam erwachsen werde. Dabei ist in den Bänden bei weitem nicht immer alles nur toll und lustig. Bettinas Eltern sterben bei einem Verkehrsunfall, Pferde werden schwer verletzt, Freunde geraten in Gefahr, Menschen entfremden sich. Bei mindestens einem Band („Im Sattel durch den Sommer“) habe ich bei jedem Lesen wieder geweint. Aber ich hatte auch jedes mal neu Magenkribbeln, wenn sich Bille und Simon ineinander verlieben.

Der erste Band, „Pferdeliebe auf den ersten Blick“, ist bereits 1971 erschienen. Das merkt man den Büchern heute natürlich an. Handys und Internet sind kein Thema, was auf einige anderen Rezensenten im Netz altmodisch wirkte. Mich stört das nicht, denn meiner Erfahrung nach hat sich am Alltag auf einem Reiterhof nichts geändert, auch die Aufregung vor Turnieren ist sicher noch identisch und das Gefühl von Freundschaft ist doch sowieso unverändert.

Bille und Zottel gibt es zurzeit anscheinend nur in Sammelbänden zu kaufen. Der Schneiderverlag hat alle Bände auf sieben Bücher aufgeteilt.
Schneiderbuch, je Sammelband 12,80 Euro





Rezension: Charlie and the Chocolate Factory / Charlie und die Schokoladenfabrik (von Roald Dahl)

25 05 2010
gelesen von Michele Rassinger

Charlie and the Chocolate Factory (Roald Dahl)

Charlie and the Chocolate Factory (Roald Dahl)

Worum geht’s?

Für den kleinen Charlie Bucket gibt es nicht allzu viele Freuden in seinem jungen Leben. In ärmlichen Verhältnissen lebt er mit seinen Eltern und seinen beiden Großeltern in einer kleine Hütte am Stadtrand. Doch jedes Jahr an seinem Geburtstag erhellt sich Charlies Gesicht. Denn dann bekommt er eine Tafel der wunderbarsten Schokolade der Welt geschenkt. Kurz vor seinem Geburtstag erfährt Charlie, dass Willi Wonka, der Besitzer der zauberhaften, aber streng geheimen Schokoladenfabrik, fünf goldene Tickets in seinen Schokoladentafeln versteckt hat. Jeder, der solch ein Ticket findet, darf einen ganzen Tag in der sagenumwobenen Schokoladenfabrik verbringen und erhält eine lebenslange Süßigkeitenration von Wonkas Fabrik.
Charlies Hoffnung ist getrübt. Schließlich gibt es Wonkas Schokolade auf der ganzen Welt. Wie groß ist da wohl die Chance, dass ausgerechnet er mit einer einzigen Tafel ein goldenes Ticket erhält?

Und, wie war’s?

„Charlie and the Chocolate Factory“ ist ein sagenhaftes, phantastisches, wunderschönes und bezauberndes Buch! Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht zu verfolgen, was Charlie alles in der Schokoladenfabrik erlebt. Roald Dahls unendliche Phantasie kennt hier wirklich keine Grenzen. Und ich bin mir sicher, dass er mit diesem Werk die Bestsellerautorin J.K. Rowling stark inspiriert hat. So erinnern mich viele von Wonkas Erfindungen an die vielen lustigen Süßigkeiten, die die Weasley-Brüder erfinden.

Es hat mich fasziniert, wie Dahl es schafft, seine Fabrik, die dem herkömmlichen Bild einer solchen nicht fremder sein könnte, mit Worten so lebhaft zu beschreiben, dass man glaubt, mitten drin zu stehen. Es war wirklich ein Genuss, dieses Buch zu lesen!

Ich habe schon bei meinen anderen Rezensionen zu Dahls Kinderbücher darauf hingewiesen, dass die Geschichten ganz gewiss nicht nur für Kinder sind oder gar kindisch wirken. Selbst Erwachsene werden dabei ihren Heidenspaß haben. Und es kann sicher nicht schaden, mal wieder daran erinnert zu werden, welche Werte im Leben wirklich zählen.

Charlie and the Choclate Factory, Roald Dahl
Puffin, 155 Seiten, ca. 5 €, ISBN 0142410314

Charlie und die Schokoladenfabrik, Roald Dahl
rororo, 160 Seiten, 6,95 €, ISBN 3499212110





Rezension: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (von Michael Ende)

27 07 2009
 

Der Wunschpunsch (Ende)

Der Wunschpunsch (Ende)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?
 
Der ebenso eitle wie faule Kater Maurizio hat sich sein Leben beim Geheimen Zauberrat Beelzebub Irrwitzer mit viel Fressen und noch mehr Schlafen gemütlich eingerichtet. So gemütlich, dass das Katerchen fast schon vergessen hat, dass es ursprünglich vom Hohen Rat der Tiere zu Irrwitzer geschickt worden war, um dessen bösen Machenschaften auszuspionieren.
 
In einer stürmischen Silvesternacht taucht plötzlich Irrwitzers Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, mitsamt dem zerrupften Raben Jakob auf. Neffe und Tante können sich eigentlich nicht ausstehen, teilen aber ein Problem: Beide haben im vergangenen Jahr viel zu wenig Schlechtes über die Erde gebracht – ihnen droht die Pfändung durch den Teufel. Doch erst als beide Magier sich notgedrungen gemeinsam daran machen, einen satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch zu brauen, der es ihnen ermöglichen würde, in nur einer Nacht die bisher aus Faulheit verpassten Boshaftigkeiten nachzuholen, geht auch Maurizio ein Licht auf. Gemeinsam versuchen die Tiere das fast Unmögliche: Sie wollen die Zauberer stoppen.

Und, wie war’s?
 
Der Wunschpunsch von Michael Ende ist ein Klassiker der Kinderliteratur. Durch die vor jedes Kapitel gestellte Uhr wird das Wettrennen der beiden Tiere gegen die Zeit symbolisiert. Daraus sowie aus dem Kampf von Jakob und Maurizio gegen die Natur und jenem von Tyrannja und Irrwitzer gegeneinander bezieht das Buch seine Spannung, der sich selbst Erwachsene nicht ganz entziehen können.
 
Michael Ende schreibt mit viel hintergründigem Humor, offensichtlicher Liebe zu seinen Figuren und grandiosem Einfallsreichtum. Da verzeihe ich selbst das etwas schmalzige Ende gerne. 

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch, Michael Ende
Thienemann, 238 Seiten, 14,90 Euro, ISBN 978-3-522-17948-5




Rezension: Danny the Champion of the World (von Roald Dahl)

21 05 2009

gelesen von Michele Rassinger

 

Danny the Champion of the World (Roald Dahl)

Danny the Champion of the World (Roald Dahl)

Worum geht’s?

Danny lebt mit seinem Vater in einem alten Zigeunerwagen und hilft ihm in der Werkstatt und Tankstelle, so gut er kann. Mit sieben Jahren ist er schon in der Lage, einen Automotor komplett auseinander zu nehmen und wieder zusammenzubauen. Sein Vater besitzt nicht viel, außer eben jene Tankstelle, Werkstatt und den Wohnwagen, aber er weiß, wie man einem Kind ein aufregendes Leben bescherrt. Neben selbst gebastelten Drachen und Feuerballons lehrt er Danny alles, was man über die Natur und über Land und Leute wissen muss.
Und eines Tages vertraut Dannys Vater ihm sein größtes Geheimnis an. Da ahnt Danny noch nicht, dass dies das Abenteuer seines Lebens wird!

Und, wie war’s?

Roald Dahl ist zu recht einer der beliebtesten Kinderbuchautoren, dessen Werke die Vorlage für einige erfolgreiche Filme lieferten (z.B. „Charlie und die Schokoladenfabrik“, „Matilda“ und „Hexen Hexen“).

Aus Sicht des kleinen Dannys taucht man in seine Welt ein. Dahls lebendige und humorvolle Sprache vermittelte mir das Gefühl, dem ganzen Geschehen von der anderen Straßenseite aus zuzusehen. Schon nach ein paar Seiten habe ich mich in den kleinen Danny und seine Welt verliebt, in seine kindliche Art, die Dinge zu entdecken und seinen liebevollen Vater aufs Höchste zu verehren.

Diese Geschichte vermittelt ein Stück heile Welt und wirkt trotzdem realistisch. Denn sie zeigt, was die Liebe zwischen Vater und Sohn bewirken kann und wie viel man Kinder geben kann, wenn man sie ernst nimmt, und ihnen mit viel Geduld, Aufmerksamkeit und Liebe begegnet.

Die Handlung ist gut durchdacht und für Kinder ein echtes Abenteuer. Doch selbst als Erwachsener ist man gespannt, wie Danny sein Abenteuer meistert.

Danny the Champion of the World, Roald Dahl
Puffin, 224 Seiten, 5,99 €, ISBN 0142410330

Danny oder die Fasanenjagd, Roald Dahl
Rowohlt Tb., 224 Seiten, 6,95 €, ISBN 349921184X





Rezension: Abenteuer-Serie (von Enid Blyton)

2 05 2009

Abenteuer-Serie (Blyton)

Abenteuer-Serie (Blyton)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?
 
Mrs. Mannering plant für ihre Kinder Dina und Philip und die von ihr aufgenommen Weisen Lucy und Jake immer ganz ruhige Ferien. Eine gemeinsame Fahrt auf einem Kreuzfahrtschiff oder einen Aufenthalt auf einem gemütlichen Landhof in schöner Natur mit vielen Tierbeobachtungen. Hauptsache, es wird nicht gefährlich. Unerwartete Ereignisse und ihre Neugierde ziehen die vier Kinder dann aber mit schöner Regelmäßigkeit in die aufregendsten Abenteuer. Mit Cleverness, Mut und der Hilfe ihres großen Freundes Bill Cunnigham stellen sie sich verrückten Königen, skrupellosen Schmugglern und politischen Ränkeschmiedern. 

Und, wie war’s?
 
Enid Blyton hat die Bände der Abenteuer-Serie zwischen 1944 und 1955 verfasst. Entsprechend spielen die Geschichten noch in einer Zeit, in der nur Mädchen Tische decken und Koffer auspacken müssen und Jungs in kritischen Situationen die rettenden Lösungen präsentieren. Bei Wikipedia habe ich gesehen, dass die Bücher deswegen und wegen der stellenweise rassistischen Weltsicht, in der dunkelhäutige Menschen nur Diener sind, stark in die Kritik geraten sind und wohl sogar teilweise umgeschrieben wurden (kann ich nicht beurteilen, ich hab noch alte Ausgaben). Aus heutiger Sicht ist das vermittelte Weltbild diesbezüglich wirklich sehr grenzwertig, aber als Kind hat es mich nicht nur nie gestört, ich hab es nicht mal wahrgenommen.
 
Viel zu fasziniert war ich von den Ferien-Erlebnissen der Kinder, um auf sowas zu achten. Enid Blyton hat in dem intelligenten Jack, der resoluten, impulsiven Dina, dem liebevollen Tierfreund Philip und der schüchternen, herzensguten Lucy Hauptfiguren geschaffen, mit denen wohl jedes Kind gerne befreundet wäre.
 
Und nebenbei habe ich beim (oft wiederholten) Lesen der Abenteuer-Serie auch noch eine Menge gelernt. Darüber, dass auch Kinder eine Menge erreichen können, aber auch, was Stalaktiten und Stalagmiten sind. 

Die Bände der Abenteuer-Serie sind alle bei dtv erschienen:
Die Insel der Abenteuer, 240 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 978-3-423-70747-3
Die Burg der Abenteuer, 224 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 978-3-423-70761-9
Das Tal der Abenteuer, 240 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 978-3-423-70763-3
Die See der Abenteuer, 240 Seiten, 6,50 Euro, ISBN 978-3-423-70748-0
Der Berg der Abenteuer, 240 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 978-3-423-70762-6
Das Schiff der Abenteuer, 240 Seiten, 7,95 Euro ISBN 978-3-423-70694-0
Der Zirkus der Abenteuer, 240 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 978-3-423-70764-0
Der Fluss der Abenteuer, 208 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 978-3-423-70693-3





Rezension: Mary Poppins (von P. L. Travers)

25 02 2009

Mary Poppins (Travers)

Mary Poppins (Travers)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Als Kindermächen Mary Poppins vom Ostwind vor die Tür von Mr. und Mrs. Banks geweht wird, ändert sich das Leben der britischen Bankersfamilie drastisch. Das eitle Fräulein hat die zuvor von allen Kindermädchen gefürchteten Bewohner des Kinderzimmers, Michael und Jane und die Babys Barbara und John, im Handumdrehen für sich eingenommen.

Dass sie Treppen hoch- statt runterrutscht, als Abendmedizin süßen Sirup verteilt, die Sprache der Babys und Tiere spricht und Sonntagsausflüge gerne mal an den Nordpol, in ein hübsches Straßengemälde und zu dem voller Lachgas an der Decke schwebenden Onkel macht, trägt sicher dazu bei…

Und, wie war’s?

Jedes Kind sollte ein Kindermädchen oder noch besser eine Mutter wie Mary Poppins haben. Klug, mit Prinzipien, fair, streng, durchsetzungsstark, verständnisvoll, zu jeder Schandtat bereit – solange sie dabei ihre würdevolle Körperhaltung bewahren kann – und mit der Gabe, Fantasien Wirklichkeit werden zu lassen. Weil den meisten Kindern so viel Glück nicht vergönnt sein dürfte, sollten zumindest alle dieses Buch vorgelesen bekommen.

Mary Poppins von Pamela Lyndon Travers ist zwar schon 1934 erschienen, aber der immer freundliche Humor, die ohne erhobenen Zeigefinger vermittelten Weisheiten und der schöne Stil wirken bestimmt heute noch genauso verzaubernd auf Kinder wie damals.

Mary Poppins, P. L. Travers
Dressler Verlag, 189 Seiten, 7,50 Euro, ISBN 978-3-79153-577-7