Rezension: Die Arena (von Stephen King)

12 03 2012
Die Arena (Foto: Heyne Verlag, Pressebereich)

Die Arena (Foto: Heyne Verlag, Pressebereich)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?
An einem sonnigen Oktobermorgen taucht rund um die Kleinstadt Chester’s Mill plötzlich eine unsichtbare Barriere auf. Flugzeuge zerschellen daran, Tiere werden zerteilt, Menschen laufen dagegen. Die Barriere läuft genau über die Grenzen der Stadt und scheint auch tief in den Boden und hoch in den Himmel zu reichen, aber niemand kann sie sehen und keiner weiß, woraus sie gemacht ist.

Während draußen das Militär alles versucht, um die an eine Käseglocke erinnernde Kuppel zu durchbrechen, wittert drinnen der zweite Stadtverordnete Big Jim Rennie seine Chance: So lange die Stadt komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist, will er durch geschickte Schachzüge und brutale Gewalt die komplette Macht über Chester’s Mill übernehmen. Dass der Herzschrittmacher des alten Polizeichefs an der Kuppel explodiert, kommt ihm dabei sehr gelegen, denn sein Nachfolger ist ein harmloser Trottel, der allzu bereitwillig alle Anweisungen ausführt.

Nur einer könnte Rennie ernsthaft Probleme bereiten: Der Irak-Veteran Dale Barbara, den Präsident Obama als zeitweiligen Kommandaten in der Stadt einsetzt und der sich gemeinsam mit einigen aufgeweckten Jugendlichen auf die Suche nach der Ursache des Problems macht.
Und, wie war’s?
Es ist einige Jahre her, seit ich zuletzt ein Buch von Stephen King gelesen habe und vielleicht trügt mich meine Erinnerung ganz gewaltig, aber… Stephen King Bücher waren doch früher spannend, oder? So, dass man selbst im Laufen gelesen hat, um zu wissen wie es weitergeht, und sich nachts alleine zu Hause schon ein bisschen fürchtete und plötzlich nicht mehr so sicher war, ob einen nicht doch die eigene Hauskatze töten könnte. Oder die Nachbarn. Oder der Wecker.

So ging es mir mit „Die Arena“ nicht. Das 1200 Seiten dicke Werk hatte ich zwar schnell gelesen. Das lag aber nicht daran, dass ich vor Aufregung nicht hätte schlafen können, sondern einfach daran, dass ich viele Seiten nur kurz überflogen und überblättert habe. Passiert nichts, passiert nichts, oh, viel Blut, passiert wieder nichts…

Dabei hat die Geschichte sehr viel Potential. Eine Kleinstadt komplett auf sich gestellt, keine Fluchtmöglichkeiten. Wie reagieren Menschen auf so engem Raum, wenn Essen und Luft knapp werden? Gerade auf die Menschen geht King aber viel zu wenig ein. Auf 1200 Seiten hätte er doch alle Zeit der Welt gehabt, mir, dem Leser, mehrere Hauptpersonen nah zu bringen. Mich mit ihnen fühlen, denken und ihre entstehenden Gewissenskonflikte („Bekämpfe ich den durchgeknallten Despoten, oder halte ich still, um das Leben meiner Familie nicht zu gefährden“) nachempfinden lassen. Hat er aber nicht. Die Charaktere sind alle schwarz/weiß, gut oder böse, und machen durch die geheimnisvolle Kuppel keinerlei Wandlung durch. Gut, viele sterben auch so früh, dass sie dazu keine Zeit gehabt hätten. Denn Blut spritzt in „Die Arena“ reichlich. Wer nicht durch die Kuppel selbst zerteilt wird, wird erschlagen oder erschossen und auch gerne verbrannt. So grausam das ist: Mir war es egal, denn zu den Getöteten hatte ich keinen Bezug hergestellt. Sie waren nur Namen, die dann eben später nicht mehr vorkamen.

Ein wenig Spannung erzeugte nur die Frage, wer die Kuppel über die Kleinstadt gestülpt hat. Die Regierung? Ein Verrückter aus der Stadt selbst? Oder doch Außerirdische? Aber selbst diese Auflösung und die damit verbundene Moral („Quäle keine Ameisen, du könntest selbst eine sein“) brachten mich zu Gähnen.
Die Arena, Stephen King
Heyne Verlag, 1296 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3453435230




Rezension: The short second life of Bree Tanner (von Stephenie Meyer)

14 06 2010

 

The short second life of Bree Tanner

The short second life of Bree Tanner

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Bree Tanner ist erst seit drei Monaten Vampir und kämpft beständig gegen ihren riesigen, schmerzhaften Blutdurst. Auch ansonsten gestaltet sich das untote Leben für die ehemals 16-jährige nicht sonderlich angenehm. Sie gehört zu einer weiter wachsenden Gruppe unzivilisierter Jungvampire, die sich regelmäßig gegenseitig zerreißen und verbrennen. Sehr zum Ärger ihres Anführers Rylie. Er soll sie im Auftrag des Vampirs Victoria zu einer Armee formen.

Victorias Ziel ist die Zerstörung des Vampir-Clans der Cullens. Denn sie waren für den Tod von Victorias Freund verantwortlich. Bree weigert sich, zu kämpfen, und wird von den Cullens begnadigt. Dann tauchen allerdings die Volturi auf und zeigen nicht so viel Gnade.

Und, wie war’s?

Viel erwartet hatte ich von der Kurzgeschichte sowieso nicht, aber selbst meine niedrigen Erwartungen wurden noch enttäuscht. Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so gelangweilt wie bei „Bree Tanner“. Die Geschichte wäre locker auf vier Seiten erzählt gewesen, wird aber über 190 (englische Version) ausgedeht. Das gelingt Meyer, indem sie viele viele innere Monologe und langatmige „was wäre, wenn“-Dialoge zwischen Bree und ihrer ersten und letzten Vampirliebe Diego beschreibt.

Leser der Twilight-Reihe, und nur solche dürften sich überhaupt für Bree Tanner interssieren, erfahren dabei nichts Neues. Dass Vampire in der Sonne glitzern und nicht sterben, ist bekannt. Dass junge Vampire stärker sind als ältere, ist bekannt. Dass die Volturi so eine Art Vampir-Polizei sind, ist bekannt. Dass Bellas Blut so viel besser riecht (und vermutlich schmeckt) als das aller anderen Menschen, ist bekannt. Dass den Kampf der Cullen-Clan mit Hilfe von Werwölfen gewinnt, ist bekannt. Dass Bree nicht überlebt,  ist auch schon bekannt. Mir fällt einfach kein einziger Grund ein, warum jemand für dieses Buch Geld ausgeben sollte.

Wer sich selbst eine Meinung bilden möchte, kann es noch bis zum 5. Juli online lesen. Leider nur auf englisch, aber trotzdem Kompliment an die Autorin, die damit die einzig richtige Veröffentlichungsform für ihre Schreibübung gewählt hat: kostenlos im Internet.

The short second life of Bree Tanner, Stephenie Meyer
Brown Book Group, 192 Seiten, ca. 12 Euro, 978-1907410369

Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner, Stephenie Meyer
Carlsen, 224 Seiten, 15,90 Euro, ISBN 978-3551582003





Rezension: Bis(s) zum Ende der Nacht / Breaking Dawn (von Stephenie Meyer)

19 01 2009
Breaking Dawn (Meyer)

Breaking Dawn (Meyer)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Bis(s) zum Ende der Nacht / Breaking Dawn ist der vierte Band der Twiligth Saga (Rezension Band 1; Rezension Band 2; Rezension Band 3).
Die junge Frau Bella heiratet ihren Vampir-Freund Edward und das ungleiche Paar reist gemeinsam in die Flitterwochen. Dort passiert etwas, das erst ihr Leben in Gefahr bringt, dann für sehr viel Freude sorgt – und schließlich die Volturi gegen die gesamte Cullen-Familie auf- und sehr viele Vampire in Gefahr bringt.
Und, wie war’s?

Selten hat mich das Ende einer Serie so innerlich unberührt gelassen. Der Anfang ist romantisch, der Mittelteil spannend – aber nach der letzten Seite habe ich nur mit der Schulter gezuckt. Vielleicht war es für mich doch zu vorhersehbar, vielleicht auch einfach ein Hauch zu viel Glück.
All die Probleme, die sich in den Bänden zuvor aufgetan hatten oder für künftige angedroht wurden, sind einfach weggewischt. Bella ist plötzlich perfekt, Edward war es ja sowieso schon immer, und selbst Jacob fügt sich unglaubwürdig harmonisch in die kleine Familie ein. Klar, es ist ein Jugendbuch, aber ich behaupte mal, dass auch Teenager damit umgehen können, wenn sich nicht ALLES urplötzlich in Wohlgefallen auflöst und absolut jeder rundrum glücklich ist. Genauso, wie die meisten vermutlich auch mit ein wenig mehr Sex gut (und gerne) hätten leben können.
Das Buch ist zwar so dick, dass das Lesen im wahrsten Sinn des Wortes zu einem Kraftakt wurde. Aber es ist trotzdem nicht langatmig und liest sich schnell.
Alles in allem hat mir das Lesen der gesamten Saga Spaß gemacht. Nie hatte ich den Eindruck, als würde ich mich gerade durch mehr als 2000 Seiten kämpfen. Aber trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht, denn an den ersten Band kamen die folgenden einfach nicht mehr heran. Deshalb würde ich Weniglesern raten, lieber nur Twilight/Bis(s) zum Morgengrauen zu lesen. Die Geschichte ist in sich soweit abgeschlossen, dass einem danach nicht wirklich viel fehlt. Wer Bücher aber sowieso in Massen verschlingt, wird den Kauf der Bände 2, 3 und 4 vermutlich nicht bereuen.
Breaking Dawn, Stephenie Meyer
Atom, 754 Seiten, ca. 12 Euro, ISBN 978-1-905654-29-1

Bis(s) zum Ende der Nacht, Stephenie Meyer
Carlsen, 864 Seiten, Hardcover, 24,90 Euro, ISBN 978-3-551581-99-0 (erscheint am 14. Februar 2009)




Rezension: Bis(s) zum Abendrot / Eclipse (von Stephenie Meyer)

14 01 2009
      

Eclipse (Meyer)

Eclipse (Meyer)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Bis(s) zum Abendrot / Eclipse ist der dritte Band der Twilight Saga (Rezension Band 1; Rezension Band 2; Rezension Band 4).

Der Vampir Edward und seine sterbliche Freundin Bella könnten glücklich sein – wäre da nicht Bellas Wunsch nach einer Freundschaft mit Jacob. Der junge Werwolf ist nicht gerade der Umgang, den ihr Vampirfreund sich für sie wünscht und auch Jacob pflegt seine Hassgefühle gegenüber Edward. Es scheint, als müsse Bella sich zwischen den beiden Männern in ihrem Leben entscheiden.

Doch erstmal droht Gefahr, die von den Rivalen gemeinsam bekämpft werden muss. Bellas Feindin Victoria ist zurück, hat sich aber diesmal Unterstützung von einer Mini-Armee aus neu geschaffenen, blutgierigen und brutalen Vampiren mitgebracht.

Und, wie war’s?

Die ständigen Bevormundungen Edwards gegenüber Bella gingen mir in der ersten Buchhälfte wirklich auf den Keks. Klar, die Gute ist ein bisschen trottelig und weckt bestimmt Beschützerinstikte in jemandem, der sie liebt – aber ihr deshalb vorzuschreiben, wen sie sehen darf, und wen nicht und sogar „Babysitter“ auf sie anzusetzen, damit sie nicht „entwischt“, das widerspricht doch sehr meinem Verständnis einer ausgeglichenen Beziehung.

Auch dass Bella einerseits vor einer Hochzeit regelrecht Panik hat, es andererseits aber gar nicht erwarten kann, ihr Leben zu riskieren und ihre Freunde und Familienmitglieder zu verlassen, um als Vampir für immer mit Edward zusammenzusein, also das kommt mir doch sehr unausgegoren vor.

Erst in der zweiten Hälfte entwickelt „Eclipse“ wieder eine gewisse Spannung, mehr Tiefe und die Geschichte wird voran gebracht. Die verstärkte Rivalität zwischen Edward und Jacob und Bellas diesbezügliche Unsicherheit sind unterhaltsam und liefern auch den ein oder anderen ergreifenden Moment.

Trotz meiner Kritikpunkte: Auch die über 600 Seiten von Band 3 der Twilight Saga habe ich gerne und schnell gelesen. Und das nicht nur aus Neugierde auf den Fortgang der Gesamtgeschichte, sondern vor allem weil es Stephenie Meyer gelingt, den Leser direkt in die Geschichte zu ziehen.

Eclipse, Stephenie Meyer
Atom, 628 Seiten, ca. 13 Euro, ISBN 978-1-904233-91-6

Bis(s) zum Abendrot, Hardcover
Carlsen, 640 Seiten, 22,90 Euro, ISBN 978-3-551581-66-2




Rezension: Bis(s) zur Mittagsstunde / New Moon (von Stephenie Meyer)

11 01 2009
New Moon (Meyer)

New Moon (Meyer)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Bis(s) zur Mittagsstunde / New Moon ist der zweite Band der Twilight Saga (Rezension Band 1; Rezension Band 3; Rezension Band 4).

Die Schülerin Bella ist glücklich mit ihrem Vampir-Freund Edward, doch dann verletzt sie sich an ihrem 18. Geburtstag – und Edward muss sie vor seiner eigenen Famile beschützen, die nun nach Bellas verführerisch duftendem Blut giert. Der Zwischenfall endet harmlos, aber Edward ist danach davon überzeugt, dass Bella in der Nähe von Vampiren nie sicher sein kann. Also verlässt er sie sicherheitshalber gleich ganz und nimmt seine Familie auch noch mit.

Bella versinkt in einem schwarzen Loch und wird erst von Jacob, einem Werwolf, wieder herausgeholt. Gerade als das Leben für Bella wieder erträglich ist, taucht Alice, Edwards Schwester, mit einer schrecklichen Nachricht auf.

Und, wie war’s?

Grundsätzlich nett zu lesen. Aber ich habe auch vor allem am Anfang und am Ende häufig ärgerlich die Stirn gerunzelt, denn bestimmte Verhaltensweisen und das damit von der Autorin ausgedrückte Weltbild haben mich gestört. So nimmt Bella einfach jede Entscheidung des sehr bestimmenden Edwards hin, ohne sie auch nur in Frage zu stellen – geschweige denn, dass Edward ihre Meinung zu irgendwas erfragen und berücksichtigen würde. Ist das wirklich das Frauenbild und ein Beziehungsmuster, das Mädchen heutzutage vermittelt werden sollte? Ich finde nicht.

Trotzdem bereue ich es nicht, New Moon (die deutsche Übersetzung war noch nicht als Taschenbuch erschienen und ich bin ungeduldig…) gelesen zu haben. Nicht zuletzt weil dem heißblütigen Jacob mehr Raum gegeben wird, hatte das Buch durchaus seine spannenden, amüsanten und romantischen Stellen. Im Gegensatz zum ersten Band gibt es auch traurige Momente, denn Bellas Zusammenbruch nach der Trennung von Edward ist für mein Empfinden realistisch und berührend geschildert.

Alles in allem war mein Magenkribbeln vom ersten Band zwar weg, aber so ist das eben, wenn die erste Verliebtheit nachlässt ;-)

New Moon, Stephenie Meyer
Atom, 563 Seiten, ca. 9 Euro, ISBN 978-1-904233-88-6

Bis(s) zur Mittagsstunde, Carlsen, 576 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-551357-82-3 (Erscheint Mitte Februar 2009)





Rezension: Bis(s) zum Morgengrauen / Twilight (von Stephenie Meyer)

31 12 2008

Twilight (Meyer)

Twilight (Meyer)

gelesen von Astrid Walter

Worum geht’s?

Bis(s) zum Morgengrauen / Twilight ist der erste Band der Twilight Saga (Rezension Band 2; Rezension Band 3; Rezension Band 4)

Bella (17) verliebt sich in ihren Klassenkameraden Edward. Der ist zwar auch 17, aber schon seit über 100 Jahren, denn Edward ist ein Vampir. Allerdings kein gewöhnlicher. Er lebt mit einer Gruppe anderer Vampire zusammen, die gegen ihre Natur kämpfen und geschworen haben, kein Menschenblut zu trinken.

Auch Edward fühlt sich von Bella unwiderstehlich angezogen – und so beginnt für beide eine eigentlich unmögliche Liebe, die für Bella schnell tödlich enden könnte.
Bis(s) zum Morgengrauen (Meyer)

Bis(s) zum Morgengrauen (Meyer)

Und, wie war’s?

Dieses Buch hat mich mitgerissen, wie schon lange keines mehr. Dabei wollte ich es erst gar nicht lesen. Mädchen verliebt sich in Jungen, Junge ist blöderweise ein Vampir, der sich nicht entscheiden kann, ob er sie küssen oder aussaugen soll – naja, klang für mich irgendwie nach Teeniekram. Der es ja eigentlich auch sein sollte, schließlich schreibt Stephenie Meyer Jugendromane; Wer „Bis(s) zum Morgengrauen“ lesen möchte, muss also in die Kinderbuchabteilung. Der Weg lohnt sich. Zumindest für alle, die Mysterygeschichten nicht grundsätzlich ablehnen. Aber Vorsicht: „Bis(s) zum Morgengrauen“ ist eines dieser Bücher, nach denen erstmal jedes andere nur unbefriedigend sein kann.

Edwards gut dargestellte innere Zerissenheit, sein Hass auf das eigene Dasein, die immer im Raum schwebenden Fragen, ob man ist, was und wie man ist – oder sein kann, was man sein möchte, und ob man sich von dem fern halten kann, was einem schadet, wenn es doch zugleich das ist, was man liebt, machen das Buch tiefgründiger, als es die Geschichte erstmal vermuten lässt. 

Vor allem aber ist das Buch derart spannend, dass ich in der Mittagspause mit dem dampfenden Essen vor der Nase und der Gabel in der Hand so fasziniert las, dass das Essen unberührt wieder kalt wurde. Und so romantisch, dass in meinem Magen sogar ein paar Schmetterlinge flogen.

Wie Stephanie Meyer das Kunststück gelingt, einen mit einem solchen Sog in ihre klassische Geschichte hineinzuziehen? Ich habe keine Ahnung. Aber eigentlich ist es mir auch egal. Hauptsache, die folgenden drei Bände der Twilight Saga genannten Serie sind genauso gut.

Twilight, Stephenie Meyer
Atom, 434 Seiten, ca. 9 Euro, ISBN 978-1-904233-65-7
Bis(s) zum Morgengrauen, Stephenie Meyer
Carlsen, 512 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-551-35690-1

PS: „Bis(s) zum Morgengrauen“ wurde unter dem Originaltitel „Twilight“ verfilmt und ist seit dem 15. Januar 2009 in den deutschen Kinos.